Die Blumenwiesen – Mischung

Für Flächen ab 10 qm

Eigenschaften

  • Mischung zur Anlage einer bei uns ehemals charakteristischen blütenreichen Wiese
  • die ausgewählte Mischung enthält 30 % Gräser und rund 70 % Blumen/Kräuter mit rund 40 verschiedenen Arten (z.B. Bocksbart, Flockenblume, Margerite, Schafgarbe und Wiesenkümmel
  • dauerhaft
  • erreicht vor dem Schnitt eine Höhe von 60-100 cm

Vorteile

  • ökologisch sehr hochwertig, Nahrungsquelle für zahlreiche Insekten.
  • kommt der natürlichen, regionalen Wiesenartenvielfalt sehr nahe.
  • die Qualität nimmt bei richtiger Bewirtschaftung im Laufe der Jahre sogar zu.
  • Im Vergleich zu einem Rasen muss nur 2-3 x im Jahr gemäht werden
  • mit der Zeit kann sich eine artenreiche Wiese entwickeln, die  je nach Größe sogar zur Beweidung oder Gewinnung von Tierfutter (Heu) geeignet ist.

Nachteile/
Herausforderungen

  • die Blütenvielfalt ist geringer, als bei der Wildblumen – Mischung bzw. der einjährigen Sommerblumen – Mischung.
  • die Entwicklung der Wildpflanzen erstreckt sich über eine ganze Vegetationsperiode. (Einige Samen sind hartschalig und keimen erst im folgenden Frühjahr.).
  • Eine regelmäßige Mahd (2-3 Schnitte) mit geeigneten Geräten wie Balkenmäher oder Sense (Rasenmäher ungeeignet) ist notwendig.
  • das Mähgut muss jedes Mal von der Fläche entfernt werden.

Anleitung

Der Boden sollte vor einer Neuanlage gefräst oder sorgfältig umgegraben werden. Anschließend wird eine feinkrümelige Bodenstruktur hergestellt. Nach dieser Bodenvorbereitung sollte sich die Erde einige Zeit (ca. 2-3 Wochen) absetzen können. Alte Rasensoden, falls vorhanden, sollten entfernt oder untergefräst werden und austrocknen. Wurzelunkräuter wie Ampfer, Quecke, Weißklee, Winde müssen manuell entfernt werden. Dies kann am besten durch Herausziehen geschehen oder durch abrechen und ablesen. Werden Wurzelunkräuter im Boden belassen leidet die Optik der Neuanlage mitunter so sehr, dass oft noch einmal der ganze Vorgang wiederholt werden muss. Die Bodenvorbereitung vor der Aussaat entscheidet maßgeblich über den Erfolg und Misserfolg einer Neuanlage!

Bei Flächen, die mit Samenunkräutern stark belastet sind, kann/sollte vor der Aussaat im ersten Jahr eine sog. Schwarzbrache durchgeführt werden. Das heißt, in regelmäßigen Abständen wird hier nach dem Fräsen/Umgraben immer wieder eine flache Bodenbearbeitung mit Rechen oder Fräse durchgeführt. So werden gekeimte Unkräuter entfernt bzw. vertrocknen bei entsprechender Witterung.

Ausgesät wird im April/Mai oder August bis Oktober obenauf und breitwürfig von Hand (je die Hälfte des Saatgutes einmal längs und einmal quer über die Fläche säen). Das Saatgut darf nicht eingearbeitet werden, da in der Mischung viele Lichtkeimer enthalten sind. Das unbedingt nötige Anwalzen des Saatgutes sorgt für den nötigen Bodenkontakt. Geeignet ist eine Rasenwalze. Auf kleinen Flächen kann das Saatgut mit einer Schaufel angedrückt werden.

Wildblumen und Wildgräserkeimlinge benötigen mindestens 3 Wochen durchgehende Feuchtigkeit, um optimal zu quellen und zur Keimung zu gelangen. Falls der Regen ausbleibt und die Keimung bereits begonnen hat sollte (falls möglich), der Boden alle 2 bis 3 Tage durchdringend gewässert werden.

Pflege: je nach Standort 2-3 malige Mahd im Jahr; erste Mahd ab Mitte Juni