Häufige Fragen

 

In der 10-Schritte-Anleitung finden Sie eine Beschreibung, die alle einzelnen Maßnahmen beschreibt. Alle Fragen, die uns darüber hinaus gestellt wurden, finden Sie hier nachstehend aufgelistet:

Wo kann ich weiteres Saatgut selbst beziehen?

Die drei von uns gewählten Mischungen stammen von folgenden Herstellern:

Mischung 1: Bunte Feld und Wildblumen     (Rieger+Hofmann)
Mischung 2 stammt von Syringa: Wildblumen für Wildbienen   (Syringa)
Mischung 3: Artenreiche Blumenwiese     (Rieger+Hofmann)
Wann bekomme ich das bestellte Saatgut

Der Versand des Saatguts ist für Mitte April vorgesehen. Spätestens nach den Ostertagen (23.4.19) sollten Sie die bestellte Mischung bei sich im Briefkasten haben.

Wie wandle ich eine Rasenfläche in eine Blumenwiese um?

Damit auf einer Rasenfläche eine Blumenwiese entstehen kann, muss die Grasnarbe entfernt werden. Je nach Größe der Fläche kann dies von Hand mit Hacke und/oder Spaten passieren. Auf größeren Flächen wird man um eine Gartenfräse nicht drumrum kommen.

(Falls es die Gegebenheiten zulassen, könnte man sicher auch einen Landwirt in der Umgebung bitten, mit entsprechendem Gerät die gewünschte Fläche umzugraben.)

Bei kleineren Flächen eignet sich die Arbeit mit dem Spaten. Diesen dabei leicht in den Boden treten (ca.5cm tief) und dann waagrecht dem Bodenhorizont entlang, unterhalb den Wurzeln durchschieben. Am besten bei leicht feuchtem Boden, so kann der Rasen relativ leicht jeweils eine Spatentiefe abgestochen werden.

Bei der Arbeit mit der Hacke muss geschaut werden, dass tief genug gehackt wird, damit auch möglichst alle Wurzeln enfernt werden.
Die Grasstücke bei Bedarf woanders einpflanzen oder auf einem Haufen/Kompost geben.

Als nächster Schritt sollte der darunterliegende Boden etwas aufgelockert werden. Hier reicht wirklich eine sehr flache Bearbeitung.
Bei einer tieferen Bearbeitung, z.b. mit einer Fräse muss der Boden erst wieder absitzen bevor man einsät. Hier ist dann eine entsprechend frühzeitige Bearbeitung notwendig, da man meist mehrmals bearbeiten muss, bevor das Gras und die Wurzeln sich etwas zersetzt haben.

Wenn nur die oberste Grasnarbe entfernt wird entsteht der Vorteil, dass die darin entahltenen Samen gleich mit enfernt werden und man somit weniger Probleme mit ungewünschten Pflanzen wie z.B. Gräsern hat.

Bei einer langjährigen Nutzung der Fläche als Blumenfläche, kann zusätzlich noch Sand oder möglichst feines Gesteinsmaterial mit eingearbeitet werden.

Keimt das Saatgut auch auf einer Rasenfläche?

Das Blumen-Saatgut auf einer Rasenfläche zu verteilen, macht wenig Sinn. Dazu sollte die Fläche schon sehr lückig und wenig bewachsen sein. Am besten eignet sich jedoch eine offene, unbewachsene Fläche mit möglichst wenig Unkrautdruck. Hier können sich die eingesäten Pflanzen am besten entwickeln.

Besonders bei Vorhandensein von Wurzel“unkräutern“ wie z.B. Ampfer, Quecke, Giersch, Weißklee, sollten diese vorab weitgehend aus dem Boden verbannt werden.

Wie muss der Boden vor der Aussaat bearbeitet werden?

Eigentlich ist keine starke Bodenbearbeitung notwendig. Außer der Boden ist sehr nass, lehmig oder zeigt sonst ein Extrem auf. Oftmals ist eine flachgründige Bearbeitung sogar besser. Wichtig ist nur, dass der Boden möglichst unkrauftfrei ist. Dazu nach dem Aufwuchs von Unkraut flachgründig bearbeiten. Dies am besten mehrmals wiederholen.

Wie ist die weitere Pflege?

Nach der Saat ist normalerweise keine weitere Pflege notwendig. Erst im Frühjahr des nächsten Jahres steht der Schnitt der alten Pflanzen an. Ein früherer Schnitt sollte nur erfolgen, wenn Sie den Anblick der alten Blumen gar nicht mehr ertragen können.

Gibt es auch Wildblumen für Schattenbereiche?

Natürlich gibt es auch Wildblumen für schattige Flächen. Hier sind die einjährigen Arten meist weniger vertreten. Hier findet man vor allem mehrjährige Stauden wie z.B. Sauerklee, Eisenhut, Leberblümchen, Busch-Windröschen, Waldmeister, Mondviole, etc. Wenn Sie dafür eine entsprechende Pflanzung wünschen, sollten Sie am besten mit einer Staudengärtnerei in Kontakt treten.

Kann es passieren, dass Wühlmäuse oder Vögel das Saatgut auffressen?

Bevor  Wühlmäuse sich über das Saatgut hermachen, werden sich evtl. eher Vögel dafür interessieren. Dies stellt aber normalerweise kein Problem dar.